High End HiFi Abend mit Matthias Böde, ganz im Zeichen der Musik
Manche Abende lassen sich kaum in Worte fassen, dieser gehörte dazu. Wir luden zu einem exklusiven High End HiFi Abend mit Matthias Böde vom Magazin STEREO, der den Abend mit feinem Gespür begleitete. Besonders schön war, dass er zu nahezu jedem Song eine Anekdote oder eine kleine, berührende Geschichte beisteuern konnte. Das Besondere: Im Mittelpunkt stand nicht die Technik, sondern die Musik selbst in ihrer ganzen Vielfalt und mit all ihren feinen Unterschieden.
Eine Hörreise durch alle Formate
Gemeinsam gingen wir auf eine Hörreise quer durch die Formate. Wie klingt dieselbe Aufnahme als Stream, wie auf Vinyl und wie von der CD? Wo liegen die Unterschiede zwischen verschiedenen Streaming-Qualitäten, und was macht eine herausragende Pressung aus? Es war ein Abend des genauen Hinhörens und des Staunens.
Ein Plattenspieler, den es zweimal in Europa gibt
Ein erstes Highlight war die 45-RPM-Ausgabe von FINKs „The LowSwing Sessions“. Ein Klangerlebnis, das vielen unserer Gäste sichtlich unter die Haut ging, nicht zuletzt, weil es über einen ganz besonderen Plattenspieler lief: einen Transrotor, der in dieser Ausführung nur zweimal in ganz Europa existiert. Wie sehr die Aufnahme begeisterte, zeigte sich an einer schönen Nebenbeobachtung: Schon während des Stücks sah man den einen oder anderen Gast zum Smartphone greifen, um sich die Platte gleich selbst zu bestellen.
Eine Kette auf Referenzniveau
Die wiedergebende Kette war an diesem Abend bewusst auf höchstem Niveau zusammengestellt: als Streamer der Grimm MU2, als Vorstufe die McIntosh C12000, dazu als Endstufen die noch unveröffentlichten neuen Grimm-Monoblöcke und als Lautsprecher die Dali Kore.
Das Highlight: eine Original-Mastertape Kopie auf der Bandmaschine
Das absolute Highlight aber kam zum Schluss: eine 40 Jahre alte Revox A700 Bandmaschine, auf der wir eine Kopie des Original-Mastertapes von Harry Belafontes legendärem Carnegie-Hall-Konzert von 1959 abspielten. Kurios am Rande: Weil die Anschlüsse der Revox so eng beieinanderliegen, passte kein hochwertiges Cinch-Kabel dazwischen, gespielt wurde also über ein schlichtes Beipack-Kabel. Was dann trotzdem im Raum stand, hat selbst uns überrascht, eine Unmittelbarkeit und Lebendigkeit, wie wir sie in dieser Form noch nicht erlebt haben. Man mag sich kaum ausmalen, wie das mit richtig guten Kabeln geklungen hätte.
Ein Abend, der in Erinnerung bleibt
Die Atmosphäre des Abends und das Feedback unserer Gäste waren schlicht unbeschreiblich. Wir danken allen, die dabei waren, für diese gemeinsamen Stunden, und Matthias Böde dafür, dass er uns daran erinnert hat, worum es eigentlich geht: um die Musik.
Sie möchten erleben, was hochwertige Wiedergabe wirklich bedeuten kann? Sprechen Sie uns gerne für eine persönliche Vorführung an.














