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Bauer Audio dps

Bauer Audio

Bauer Audio ist der vielleicht ungewöhnlichste Anbieter im Giese Highfidelity -Programm. In einer ebenso kleinen wie bezaubernden Manufaktur im Münchener Süden fertigt Willibald Bauer mit wenigen Spezialisten ein überschaubares Programm wirklich feinen HiFis: seine Lautsprecher und seinen dps. Das Kürzel steht für „der Plattenspieler“ und ist ernst gemeint: es gibt nur den einen im Programm und für viele Fans ist es auch der beste, den man für Geld und gute Worte erstehen kann. Dass Bauer Audio mittlerweile auch seinen eigene Tonarm und eine exzellente Phonostufe fertigt, zeigt den Tiefgang der Fertigung.Willibald Bauer, der selbst ein Ladenlokal in München betreibt, ist ein absoluter Analogspezialist und hat im Laufe seiner Zeit genau hingeschaut und hingehört, was man besser oder schlechter machen kann. Und der Firmenchef ist jemand, der abgehoben teures High End nicht ausstehen kann. Komponenten von Bauer Audio sind deshalb auf ihre Art immer sehr gradlinig konstruiert und eigentlich auch moderat bepreist.
beyerdynamic Alex Giese Highfidelity Hannover

Beyerdynamic

Beyerdynamic ist ein echter Audiopionier, der Mitte der 1930er Jahre schon einen ersten Kopfhörer – natürlich einen dynamischen – entwickelte. Mittlerweile ist Beyerdynamic ein mittelständisches Unternehmen von einer Größe, mit denen wir bei Giese Highfidelity sonst nur selten zu tun haben – wie auch mit dem größten Teil des Beyerdynamic-Programms. Denn das Hauptgeschäft der Heilbronner ist die Studio-, Bühnen- und Konferenztechnik.Aber Beyerdynamic entwickelt mit diesem Erfahrungs-Hintergrund eben auch seit Jahrzehnten schon fantastische HiFi-Kopfhörer für stationäres oder mobiles HiFi. Und man ist dabei immer offen für neueste Entwicklungen. Den neuen Avento Bluetooth-Kopfhörer beispielsweise kann der Hörer über eine App auf seine individuelle Hörkurve anpassen. Dazu holten sich die Heilbronner Unterstützung von externen Hörakustikern – was zeigt, dass man hier auch neue Wege gehen will.Was die Heilbronner auszeichnet, ist ihr ausgeprägter Manufaktur-Gedanke und ihr Manufaktur-Angebot: der Kunde kann sich einige Kopfhörer aus dem Programm nach eigenem Gusto „stylen“.Dennoch schätzen wir bei Giese Highfidelity vor allem die modernen Klassiker wie den DT 1990 Pro, der sicherlich zu den besten „offenen“ Over Ear Hörern der Oberklasse zählt.
Cambridge CXN CXA80 Black Alex Giese GmbH Highfidelity

Cambridge Audio

Flowerpower im Geist: Die Geschichte von Cambridge Audio Geschichte ist wie so viele im HiFi: Musikbegeisterte Menschen tun sich zusammen, weil sie mit der Qualität der angebotenen Komponenten nicht zufrieden sind. Bei Cambridge Audio geschah das allerdings schon recht früh: Die Firma entstand 1968 mit einem 25 Watt-Vollverstärker, dem P40, der von Gordon Edge entwickelt wurde. Schon an diesem Vollverstärker waren die noch heute gültigen Ideale erkennbar: ordentliche Verarbeitung, sehr fairer Preis (einen Cambridge sollte sich ein jeder leisten können...) und ein klassisch britisch-audiophiler Klang.Das ist nun schon 50 Jahre her und seitdem bereichern die Briten den Markt: Mit ihren ausgewogen klingenden Verstärkern, CD-Playern und sogar AV-Receivern waren sie immer eine äußerst solide gemachte und „audiophil“ klingende Alternative nicht nur zur britischen Konkurrenz, sondern vor allem zu der japanischen Übermacht von Pioneer, Sony & CO.1985 machte Cambridge Audio so gar einmal einen Ausflug ins High End und entwickelte den ersten CD-Player mit ausgelagertem DAC – weil dieser die Signalverarbeitung beeinträchtigte. Viele Mitbewerber brauchten Jahre, um die Richtigkeit dieser Maßnahme zu verstehen...Zum 50. Geburtstag macht Cambridge Audio wieder so einen großen Schritt: In Gedenken an den Mitbegründer Gordon Edge bringen die Briten nun eine sehr highendige Linie namens „Edge“, die auch tatsächlich etwas teurer ist, als von Cambridge Audio bislang gewohnt. Und doch folgt auch die ambitionierte „Edge“-Linie natürlich der Cambridge-Audio-Tradition: sie ist gemessen an dem, was sie kann, ausgesprochen günstig.
Chord Company

Chord Company

Die Chord Company wurde 1984 gegründet. Der Legende nach begann alles mit einem Abendessen im englischen Salisbury, als eine Gruppe von Naim Audio Händlern aus den USA die Chefs von Naim Audio UK nach qualitativ hochwertigen DIN-auf-RCA-Verbindung fragte. Mit am Tisch saß Sally Gibb, die mit einer dieser Naim Audio-Führungskräfte verheiratet war. Sally machte den so simplen wie genialen Vorschlag, dass sie ja die Kabel herstellen könne. Nach einer kurzen Diskussion befand man die Idee als großartig.Mit dem Segen von Naim Audio begann man nun rasch, die entsprechenden Verbindungen für Amerika herzustellen. Weil es sich ja nun einmal um Kabel handelte, schien der Name The Chord Company perfekt zu sein; die HiFi-Fans konnte ihn sich jedenfalls gut merken. Sally zeichnete ein Logo, entwarf die Verpackung und begann mit dem Testen von Prototypen. Komponenten komplett „Made in United Kingdom“ waren zu dieser Zeit schwer zu beschaffen, gleichwohl war (und ist ja immer noch) die Herkunft von größter Bedeutung.Nach langer Suche fand man Lieferanten von ausreichender Qualität. Natürlich blieb Sally bei dieser Arbeit nicht allein: Die Freunde von Naim Audio stellten Kontakte, Fachwissen und Rat zur Verfügung und viele von ihnen halfen beim Aufbau der ersten Kabel. Der erste Prototyp wurde "Chrysalis Cable" genannt und die amerikanischen Händler kehrten schnell mit einer Bestellung von 250 Sets zurück. Die Kabel wurden gebaut und offenkundig waren die Abnehmer sehr zufrieden: es gab keine Reklamation. Und als nach zwei festen Jahren The Chord Company den ersten euphorischen Testbericht bekam, nahm die Sache ihren Lauf.Heute ist die Chord Company ein arrivierter Kabelanbieter, dessen Verbindungen eher musikalisch war denn analytisch hell klingen, und keineswegs nur perfekt zu Naim-Komponenten passen...

Chord Electronics

Klingt zwar sehr verwandt, hat aber mit der ebenfalls britischen Chord Company nichts zu tun. Chord Electronics hatte vom Start weg einen extrem hohen Anspruch – und man kann sagen: die Briten haben ihn sich bewahrt. Glänzte Chord Electronics schon in der 1990er Jahren mit riesigen chromblitzenden Komponenten (heute bisweilen noch erkennbar in der Reference Serie), gegen die selbst die Asien-orientieren MBL-Geräte blass aussahen, gelang den Briten fast wie keinem zweiten Anbieter im High End eine ausgesprochen glückliche Kurskorrektur.Weil der Chef-Entwickler von Chord Electronics, John Franks, im Digitalbereich eine echte Koryphäe ist und Digitalelektronik gar nicht groß sein muss, haben die Briten eine neue Geräte-Art erfunden: die des High End Mini-DAC.Diese Geräte sind bezaubernd: Oft nicht größer als ein Faustkeil und auch noch für den mobilen Einsatz geeignet, sind sie dennoch so überragend verarbeitet, dass man mit einem Panzer drüber fahren kann. Kein Scherz. John Franks bat einmal einen Redakteur der stereoplay, mit einem Panzer über den QBD76 HD zu fahren. Der Redakteur tat es: ein 34 Tonnen schwerer T55 Bergepanzer überrollte den kleinen DAC und der blieb – außer kleineren Kratzern – quasi unversehrt und spielte danach ungerührt weiter. Das ist mal ein starkes Zeichen von Solidität. Und auch wenn wir unseren Kunden nicht raten, mit tonnenschweren Fahrzeugen über die kleinen Chord Electronics-DACs zu fahren, so können wir doch sagen: so viel Klang aus so massivem Gehäuse gibt es sonst nirgends.
Devialet 220 Alex Giese GmbH Highfidelity

Devialet

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Dynavector

Wenn Ortofon der VW unter den Tonabnehmern ist, dann ist Dynavector der Maserati. Schon seit über 40 Jahren machen die Japaner nichts anderes als feinste Moving-Coil-Tonabnehmer zu bauen. Ganz selten werden sie sich selbst untreu und entwickeln mal eine Phonovorstufe oder einen Tonarm wie den DV 505 – der dann natürlich weltweit sofort Maßstäbe setzt. Es ist ihre Beharrlichkeit, die die Japaner auszeichnet: nur selten machen sie wirklich Neues, sondern verbessern permanent das Bewährte.Und so ist das Dynavector Programm im Laufe der Zeit auch nicht sonderlich groß geworden: Es umfasst heute insgesamt acht MC-Tonabnehmer (einer davon ist ein Mono-Abtaster), einen Tonarm, einen Plattenspieler (von Well Tempered Lab für Dynavector gebaut) sowie zwei Phonovorstufen. Alles natürlich immer und immer wieder verfeinert. Der legendäre Tonarm DV 505 heißt jetzt übrigens DV 507 Mk II und hat bis zu dieser Variante viele, viele Verbesserungsstufen durchlaufen...
Excalibur-Green-in_Tonarm

Excalibur

Die Entstehung der Excalibur Tonabnehmer ist eine schöne Geschichte von viel Initiative und Passion. Der deutsche Vertrieb des britischen Analog-Spezialisten Rega, die TAD in Aschau, bat die Briten über Jahre, ihnen doch eine Reihe Oberklasse-MCs zu fertigen, mit denen man auch die besseren Rega-Laufwerke bestücken könnte. Doch es geschah nichts. Und so nahm Paula Knorn, die Geschäftsführerin von TAD, die Geschicke selbst in die Hand. Und das ging wie folgt: Ein japanischer Meister sorgt für die Basis und die Produktion. Der deutsche Produktdesigner und Analog-Entwickler Helmut Thiele entwarf den resonanzoptimierten Systemkörper und das charakteristische Äußere und eine TAD-Crew aus erfahrenen Analog-Spezialisten und befreundeten Händlern übernahm das finale Klangtuning.Der Prozess dauerte lang, war aber sehr erfolgreich. Im ersten Anlauf entstanden drei exzellente Moving-Coil Tonabnehmer im Bereich zwischen 500 und 700 Euro – das Excalibur Green, das Blue und das Black – von denen keines die alt-eingesessenen Mitbewerber fürchten muss. Deutsche Ideen und ein klarer Blick für das, wie so ein Tonabnehmer beschaffen sein mus, und die bekannt penible japanische Produktion führen hier zu einem außerordentlich überzeugenden Ergebnis.
fiio Alex Giese Highfidelity Hannover

FiiO

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Sennheiser

Sennheiser ist ein Riese. Das nur 3 Wochen nach dem 2. Weltkrieg gegründete Unternehmen aus dem Hannoveraner Umlanddorf Wennebostel hat mittlerweile mehr als 2.500 Mitarbeiter an drei Standorten weltweit und ist einer der renommiertesten Hersteller für Studio- und Bühnentechnik, Audiologie und Konferenztechnik. Und einer der erfahrensten in Sachen Kopfhörer, der in all diesen Geschäftsfeldern eine wesntliche Rolle spielt. Aber trotz der Ausrichtung auf den Profimarkt, hat sich Sennheiser über all die Jahre sein Faible für HiFi behalten. So gönnt man sich in Wenneborstel die Entwicklung des mit Abstand teuersten Serienkopfhörers der Welt: den Orpheus. Der erste kam 1991 auf den Markt und war – ungewöhnlich für Sennheiser – ein Elektrostat. Der zweite kam 24 Jahre später mit all dem Wissen, das Sennheiser im Laufe dieser Zeit über optimalen Kopfhörerklang gesammelt hat. Orpheus HE-1, wie er heute heißt, umfasst für seinen stattlichen Kaufpreis von 50.000 Euro wieder einen elektrostatischen Kopfhörer und einen atemberaubenden Röhren-Kopfhörerverstärker. Doch das Leben spielt natürlich unterhalb von Orpheus. Mit dem HD 800 und dem HD 820 setzen die Niedersachen Meilensteine, die nur einen Bruchteil dieser Summe kosten und trotzdem so etwas wie einen weltweiten Standard darstellen. Und die kabellose Bühnentechnik, bei der Sennheiser ebenfalls führend ist, verhilft den Niedersachsen auch bei kabellosen Kopfhörern zu einem gewissen Vorsprung, den klassische HiFi-Kopfhörerhersteller erst einmal aufholen müssen...